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Tagesausflug nach Maria Laach/Andernach am 4.7.2013

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Der alljährliche Tagesausflug der kfd St. Marien begann in diesem Jahr mit der Busfahrt um 8:30 Uhr. Unser erstes Ziel war die Klosteranlage Maria Laach. Die Benediktinerabtei Maria Laach ist eine hochmittelalterliche Klosteranlage, gelegen an der Südwestseite des Laacher Sees.
 
Bereits im Jahr 1093 begannen die Bauarbeiten zur Errichtung des Klosters als Stiftung Heinrichs II. von Laach und seiner Frau Adelheid. Die sechstürmige Klosterkirche, das Laacher Münster, ist eine gewölbte Pfeilerbasilika mit prachtvollem Westeingang, dem so genannten Paradies. 1926 verlieh Papst Pius XI. der Kirche den Ehrentitel einer „Basilica minor“. Diese und noch viele andere Informationen wurden uns in einem ca. 20minütigen Film näher gebracht. Im Anschluss an diese Vorführung hatten alle noch Zeit und Muße, die übrigen Einrichtungen des Klosters
 - z.B. Töpferei, Gartencenter, Ladenhof, Buch- und Kunsthandlung – zu besuchen.
 
Nachdem auch manch ein nettes Geschenk erworben wurde, ging es weiter zum Mittagessen. Hierzu brachte uns der Bus in das Örtchen Nickenich, zwischen Maria Laach und Andernach, ins Restaurant Burgklause. In den gemütlichen Räumen war für alle genügend Platz und auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt.
 
In Andernach angekommen, stand zunächst noch 1 Stunde zur freien Verfügung, die mit Eis essen, Kaffee trinken etc. verbracht wurde. Im Geysir-Erlebniszentrum erfuhren wir alles über das Naturphänomen des Kaltwassergeysirs in Andernach. Interaktive Exponate, Experimentierstationen und Medieninstallationen ermöglichten einen neuen und faszinierenden Zugang zu naturwissenschaftlichen Phänomenen. Mit diesen theoretischen Kenntnissen nahmen wir dann auf einem Rheinschiff Platz und führen rheinabwärts zum Kaltwasser-Geysir, der übrigens als höchster Kaltwassergeysir der Welt 2008, mit einer Höhe von 50 bis 60 Metern, ins Guiness-Buch der Rekorde eingetragen wurde. Auf einer Halbinsel im Rhein, dem Namedyer Werth, erreichten wir dann den Geysir. Ein kurzer Fußweg führte uns zu der mit Steinen bedeckten Eruptionsstelle, an der nach etwa 10 Minuten der sog. Geysirsprung beobachtet werden konnte. Es war ein sehr schöner Anblick und die Teilnehmerinnen die etwas näher an der Eruptionsstelle standen, bekamen sogar auch etwas Wasser ab. Wir hatten ausgesprochen schönes Wetter und genossen dann im Sonnenschein auch die schöne Rückfahrt mit dem Ausflugsschiff.
 
Nach diesen beeindruckenden Erlebnissen traten wir die Heimfahrt an und waren ca. 20:00 Uhr wieder in Neuss. Viele Frauen bedankten sich für den Ausflug und wir hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr wieder ein besonderes Ausflugsziel finden werden.
 
Erika Grobba

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