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Tagesausflug nach Ahrweiler am 11.7.2011

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Pünktlich um 8:00 Uhr fand sich am 11.7.2012 eine gute aufgelegte Schar von kfd-Frauen zum diesjährigen Tagesausflug vor Knuffmann ein. Das Ziel Ahrweiler war in ca. anderthalb Stunden erreicht.
 
Dort machten sich drei Gruppen mit jeweils einem Fremdenführer auf den Weg, um eine Stadtbesichtigung und die Besichtigung der St. Laurentiuskirche zu geniessen.
 
Ahrweiler wurde bereits durch die Römer begründet. Im Mittelalter wurde die Stadtmauer errichtet, die ist bis auf 2 Durchbrüche komplett erhalten ist. Sie hat die 4 Stadttore Ahrtor, Niedertor, Adenbachtor und Niedertor. Das westliche Tor ist das Obertor. Hier sieht man noch heute Kanonenkugeln und Pechnasen in der Fassade, die auf die Belagerung durch Truppen von Karl den Kühnen zurückgeführt werden. Das Adenbachtor brannte bei einem verheerenden Stadtbrand im Jahre 1690 ab und wurde erst 1974 wieder aufgebaut. Das Niedertor ist das östliche Stadttor mit einem Mittelturm, zwei Flankiertürmen und einer Statue der heiligen Katharina. Das Ahrtor ist das größte Tor mit zwei Halbtürmen. Es wurde im II. Weltkrieg stark beschädigt und erst im Jahre 1958 wieder aufgebaut.
 
Das Stadtbild wird besonders durch sehr schön erhaltene und gepflegte Fachwerkhäuser geprägt. Eines dieser schönen Häuser ist das Haus Kreuzberg, das im Jahr 1650 errichtet wurde. Hier wohnte früher der Entdecker der weltbekannten Apollinarisquelle und der Neuenahrer  Heilquellen, Georg Kreuzberg.
 
Ein weiteres interessantes Bauwerk ist die ehemalige Synagoge. Sie wurde, wie so viele andere in der sog. „Reichskristallnacht“ zerstört. Heute ist dort ein Ausstellungs- und Kulturraum zu finden.
 
Zum Abschluss der Führung besuchten wir die St. Laurentiuskirche. Ahrweiler gehörte einst der Abtei Prüm. Die Grundsteinlegung für die Kirche war im Jahr 1269. Erbaut wurde sie durch die Abtei. Sie ist die älteste Hallenkirche im Rheinland.
 
Nach einem gemeinsamen Mittagessen hatten wir Gelegenheit Ahrweiler auf eigene Faust zu erkunden. Dies wurde leider durch einen starken Regenschauer ziemlich verkürzt, aber zum Glück gibt es sehr schöne Cafes, die dann auch entsprechend besucht wurden.
 
Zum Abschluss unseres Ausflugs hatten wir in der Winzergenossenschaft noch eine Weinprobe, die mit einigen Neusser Liedern fröhlich beschlossen wurde.
 
Erika Grobba

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