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Quirinuswallfahrt der kfd-Frauen

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Zum dritten Mal führten die kfd-Frauen der vier Innenstadtgemeinden St. Quirinus, St. Dreikönigen, St. Pius und St. Marien in diesem Jahr die Quirinuswallfahrt durch. Wie bereits in den Vorjahren sammelte man sich vor der Alten Post, um dann gemeinsam zum Quirinus Münster zu ziehen.

Oberpfarrer Monsignore Assmann und Monsignore Korfmacher als Präses der kfd begleiteten die Frauen. Die von der kfd gestiftete Kerze wurde natürlich ebenso wieder mit geführt wie die Fahne der kfd. Im Wechsel mit dem Gesang der Strophen des Quirinusliedes wurden Fürbitten gebetet.
Nach der Ankunft in der Basilika erfolgte vor dem Quirinusschrein im Altarraum die Entzündung der mitgebrachten Kerze.

Oberpfarrer Monsignore Assmann erklärte im Anschlusss daran die Entstehung des Chorgestühls, das leider nur noch zum Teil erhalten ist und aus dem 15. Jahrhundert stammt. Es befindet sich in der Nord- und Südkonche der Basilika. Während die Gläubigen dem Gottesdienst im Kirchenschiff stehend oder kniend beiwohnten, dienten die Chorgestühle Mönchen, Nonnen und Priestern, die mehrmals täglich zum gemeinsamen Chorgebet zusammenkamen, als Ruhemöglichkeit während des Chordienstes. Zwischen den beiden Konchen ist eine hervorragende Akustik feststellbar, die uns von Herrn Oberpfarrer Assmann durch den Vortrag von Psalmen auf beiden Seiten sehr gut veranschaulicht wurde.

Der folgende Gottesdienst war sehr gut besucht und bildete den Abschluss der Quirinuswallfahrt. Natürlich war damit noch nicht Schluss der Veranstaltung: Im Kardinal-Frings-Haus wartete noch die obligatorische Kaffetafel, die durch die Beteiligung von ca. 100 Frauen als sehr erfolgreich bezeichnet werden kann.

Das alles lässt hoffen, dass die Qurinuswallfahrt der kfd-Frauen in Neuss nun zu einem festen Veranstaltungstermin geworden ist.

Erika Grobba

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