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Priesterweihe: “Eine Stunde der Freude für unseren Herrn”

Kpl. Stockhausen bei seiner Primiz, mit zwei Diakonen und M. Bussemer
Kpl. Stockhausen bei seiner Primiz, mit zwei Diakonen und M. Bussemer

René Stockhausen, der zurzeit in St. Marien tätig ist, wurde zum Priester geweiht. Er gehört zu den fünf Diakonen, denen Kardinal Meisner am Freitagnachmittag das Weihesakrament spendete. Viele Neusser nahmen - zum Teil aktiv - an dem Weihegottesdienst teil.

Das “Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu” ist im Erzbistum Köln traditionell der Tag, an dem die Priesterweihe stattfindet. Im sehr gut gefüllten Kölner Dom traten auch in diesem Jahr wieder junge Männer vor Gott, um - wie der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner es in seiner Predigt ausführte - “in der Heiligen Weihe Christus, dem ewigen Hohenpriester, gleichgestaltet” zu werden. Meisner bezeichnete dies als “Stunde der Freude für unseren Herrn”.

Viele Gemeindemitglieder und Freunde aus Neuss waren mit nach Köln gefahren, um René Stockhausen an diesem so wichtigen Tag zu begleiten. Stockhausen war seit 2006 jeweils ein Jahr als Praktikant und dann als Diakon in St. Marien tätig. Noch ein Jahr wird er nun als Kaplan in Neuss bleiben.
Rund 50 Messdienerinnen und Messdiener aus St. Marien nahmen in ihren Gewändern an dem Gottesdienst teil, fünf von ihnen durften sogar gemeinsam mit den Dommessdienern am Altar dienen. Nach der fast dreistündigen Weiheliturgie ließen sie es sich nicht nehmen, “ihren” neuen Kaplan auf der Domplatte mit lautem Applaus zu begrüßen.
Auch der Marienchor beteiligte sich aktiv an der Weiheliturgie. Gemeinsam mit den Sängerinnen und Sängern des Neusser Münsterchores sorgte er für die musikalische Gestaltung. 

Am Sonntag feierte Kaplan Stockhausen dann die Primiz, das ist die erste Heilige Messe, in seiner Heimatgemeinde St. Laurentius in Asbach (Westerwald). Die vielbeachtete Predigt in diesem Gottesdienst hielt der Neusser Kreisjugendseelsorger Marcus Bussemer. Am kommenden Sonntag, den 8. Juni 2008 wird er auch noch in St. Marien eine Primiz feiern. Um 11.15 Uhr findet ein Hochamt in der Marienkirche statt. Anschließend lädt die Pfarrgemeinde zu einem Empfang ein. Um 14.30 Uhr folgt die Primizandacht, in der auch der Primizsegen erteilt wird. 


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