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Pfarrjugend stieg dem Dom aufs Dach

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Einen sehr ungewöhnlichen Ausflug unternahm kürzlich die Leiterrunde der Kath. Jugend St. Marien: Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen stiegen auf das Dach des Kölner Doms.

Auf Einladung von Torsten Kürbig, früher Messdiener und Jugendleiter in St. Marien und mittlerweile Domvikar, fuhren rund ein Dutzend junge Menschen aus St. Marien nach Köln. Zunächst feierten sie das Pontifikalamt zum Dank für die Seligsprechung von Johannes Paul II. mit. Anschließend trafen sie auf der Domplatte kurz mit Erzbischof Kardinal Meisner zusammen, der auf dem Weg zu seinem Wagen wie üblich ein „Bad in der Menge“ nahm.

Dann ging es los – in Bereiche des Doms, die der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind. Über eine Wendeltreppe erreichte die Gruppe zunächst die „erste Etage“ des Doms. Von diesem Rundgang im Innern des Doms – etwa auf halber Höhe des Kirchenschiffs – hatten sie eine außergewöhnliche Sicht über die Kirchenschiffe, auf die Fenster und auf die „Schwalbennestorgel“ im Hauptschiff. Weiter ging es über eine noch längere Wendeltreppe auf die Höhe der Dachtraufe. Dort entlang zu laufen und an der Außenwand des Doms nach unten blicken zu können, war schon ein seltsames Gefühl. Doch beeindruckender war der Blick auf die eindrucksvolle Konstruktion der Kathedrale mit dem seitlichen Stützwerk. Durch den Dachstuhl ging es dann noch einmal höher, nämlich hinauf auf den Dachreiter, der mitten über dem Hauptaltar liegt. Von diesem Punkt aus konnten die fleißigen Kletterer nicht nur einen Blick auf das Dach des Doms und seine zwei mächtigen Türme werfen, sondern auch den Ausblick über Köln und Umgebung, bis hin zum Siebengebirge genießen.

Viel zu schnell ging es wieder abwärts. Nach einem kurzen Abstecher in die Domsakristei klang der Abend in einer Pizzeria nahe dem Dom aus.

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