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Oberpfarrer i.R. Msgr. Dr. Hans Dieter Schelauske verstorben

Foto: NGZ, Andreas WoitschŁtzke
Foto: NGZ, Andreas WoitschŁtzke
Die Totenglocke am Quirinusmünster in Neuss verkündete heute gegen 17 Uhr, dass der langjährige Oberpfarrer an St. Quirin, Msgr. Dr. Hans Dieter Schelauske nach langer schwerer Krankheit verstorben ist. Er wurde 76 Jahre alt
 
Dr. Schelauske war 27 Jahre als Oberpfarrer an St. Quirin tätig, bis er Ende 2006 in den Ruhestand ging. Im Frühjahr diesen Jahres konnte er auf 50 Jahre im priesterlichen Dienst zurück blicken. Eine Feier war ihm aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr vergönnt. „Gerne hätte ich mit meinem Vorgänger dessen goldenes Priesterjubiläum gefeiert. Doch er konnte das Krankenbett nicht mehr verlassen!“ sagte Oberpfarrer Msgr. Guido Assmann als dessen Nachfolger, nachdem ihn die Todesnachricht erreicht hatte.
 
Während Schelauskes Wirken an St. Quirin wurde das gesamte Münster von Grund auf saniert und in einen hervorragenden Zustand versetzt, und zwar so, wie Generationen vorher die Kirche wohl kaum gesehen hatten. Die Kirchengemeinde ist ihrem verstorbenen Hirten dafür und für sein Eintreten für die katholischen Überzeugungen sehr dankbar. Die wortgewaltigen Predigten sind bis heute unvergessen.
 
Die letzten fast 6 Jahre verbrachte Msgr. Dr. Schelauske in St. Hubertus in Reuschenberg. Solang seine Gesundheit es zuließ, feierte er mit den dortigen Gläubigen die hl. Messe.
Lange Jahre war der verstorbene Priester Mitglied des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem und Prior der Komturei St. Maximilian, Düsseldorf.
 
Die Exequien (Messfeier) für den Verstorbenen wird Weihbischof Dr. Dominik Schwaderlapp mit vielen Priestern und Gläubigen in der Münsterbasilika St. Quirin feiern - voraussichtlich am kommenden Mittwoch. Dazu wird der Sarg in „seinem Münster“ aufgebahrt sein, wie es Wunsch des Verstorbenen war. Auch das Quirinuslied wird noch einmal erklingen. „Auf die Fürsprache des Stadtpatrons hat Dr. Schelauske immer vertraut“ weiß Msgr. Guido Assmann. „Wir sind zwar traurig, aber gleichzeitig voller Hoffnung, dass Christus unseren verstorbenen Oberpfarrer in sein himmlisches Jerusalem aufnimmt und der hl. Quirinus ihn dort erwartet!“
 
Am Vorabend der Beisetzung findet eine Totenvesper in St. Hubertus, Neuss-Reuschenberg statt. Die Beisetzung selber wird in der Priestergrabstätte auf dem Neusser Hauptfriedhof sein.