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Neuss zeigt Dankbarkeit für Papst Benedikt XVI.

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Als Josef Kardinal Ratzinger zum Papst gewählt wurde, war die Freude auch in Neuss groß. War er doch der theologische Berater des aus Neuss stammenden Kölner Erzbischof Josef Kardinal Frings beim 2. Vatikanischen Konzil gewesen.
 
Eine besondere Freude war es und ist es bis heute, dass dieser Papst das Neusser Quirinusmünster im 800. Jahr seiner Grundsteinlegung 2009 zur päpstlichen Basilika erhoben hat. Seit dieser Zeit hängt in im Innenraum der Basilika an der Orgelempore das päpstliche Wappen, dass in Neuss immer an diesen Papst und die Erhebung zur Basilika erinnern wird. Ab Mittag bis zum Abend wird auf der Basilika St. Quirin die Vatikanfahne gehisst sein.
 
Um 20 Uhr werden die Glocken im Dekanat Neuss/Kaarst läuten. Sie drücken die Dankbarkeit für das Pontifikat Von Papst Benedikt XVI. aus und sind Aufruf zum Gebet um eine gute Zukunft der Kirche und um einen Nachfolger des hl. Petrus nach dem Willen Gottes. In der Krypta von St. Quirin lädt der Katholikenrat zu einem Gebet um 20 Uhr ein. Da der Papst nicht gestorben ist, wäre das Läuten der Totenglocke unangemessen. Da das Freiwerden des Stuhle Petri kein Freudenereignis ist, wäre ein Festgeläut ebenfalls unangemessen. So wird es ein Geläut geben, dass die besondere Situation für die Kirche ausdrückt und zum Gebet ruft.
 
„Wir sind dankbar für das Pontifikat dieses Papstes. Er ist Garant für die Einheit der Kirche, die wir und die Welt so nötig haben!“ ist sich der Basilikapfarrer an St. Quirin Msgr. Guido Assmann sicher.