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Marienchor Neuss in der Benediktinerabtei Kornelimünster

Nach dem Pontifikalamt
Nach dem Pontifikalamt

Großes Lob ernteten die Organisatoren des Jahresausflugs 2015: Eine in sich stimmige Planung attraktiver Ziele, eine gelungene Zeiteinteilung und ein reibunsloser Ablauf. Dabei abwechslungsreiche Phasen zwischen Aktion und Entspannung, die Gemeinschaft stiftende Begegnung in Gespräch und Unterhaltung.

Am Sonntag, 23. August 2015, startete um 7:45 Uhr der Marienchor von der Collingstraße zu seinem diesjährigen Ausflug, der Kornelimünster und Monschau zum Ziel hatte. Bei erfreulichen Gesprächen und zunehmendem Sonnenschein erreichten wir gegen 9 Uhr das erste Ziel. Nach herzlicher Begrüßung, kleinem Rundgang durch Kloster und Kirche, gründlichem Einsingen, begann um 10:30 Uhr das Pontifikalamt, das als erstes Jahrgedächtnis Frater David (Vater von Stefan Palm) gewidmet war.

Zum Einzug spielte Stefan Palm von Johann Sebastian Bach das Praeludium Es-Dur. Wir sangen die kleine Orgelsolomesse von Josph Haydn, bei der Irmelin Sloman, Sopran. das Benedictus übernahm. Zur Kommunion brachte sie von Georg Friedrich Händel die Arie "Süße Stille" zu Gehör. Begleitet wurde sie dabei von Michael Palm, Violine, und Stefan Palm an der Orgel, der zum Auszug Lemmens Fanfare spielte. Es bedurfte nicht weiterer Dankesworte des Zelebrants, dass die Gottesdienstbesucher nach dem letzten Orgelton nochmals kräftig applaudierten.

Nach diesem Auftakt zum "Tag der Freunde" traf man sich im Kreuzgang oder Egilhardussaal zum Eintopfessen gegen Spende. Viele zog es in den Innenhof, denn dort gab das Jugendorchester "IndeMusik" unter Leitung von Vladimir Bayer ein etwa zweistündiges, beachtenswertes Platzkonzert mit gefälligen, meist bekannten Melodien.

Gegen 13:30 Uhr brachte uns der Bus nach Monschau. Bis zum Beginn der Stadtführung um 15 Uhr nutzten viele die Zeit zum Besuch des Handwerkermarktes oder eines Cafés. Einige, die schon häufiger in Monschau waren oder mit dem Kopfsteinpflaster Mühe hatten, nahmen an der Führung nicht teil.

Nach den sehr informativen Ausführungen der Stadtführerin, ging's zur historischen Senfmühle. Vor und in dem Laden herrschte sehr dichtes Gedränge, während wir auf die Öffnung des "Schnabuleum" warteten, um das individuell bestellte Abendessen einzunehmen.

Schon kurz vor dem Abendessen begann der Himmel sich zu verdunkeln. Bei der Rückfahrt regnete es wie aus Kannen. Als wir gegen 21 Uhr in Neuss eintrafen, regnete es nicht mehr.

 

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