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Kreuzweg der Jugend

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"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, denn durch mich. (Joh. 14, 6)"  - Zum ersten Mal veranstalteten am Karfreitag Jugendliche aus St. Quirin, St. Pius, Hl. Dreikönigen und St. Marien einen gemeinsamen Kreuzweg.

Das Angebot des Jugendkreuzweges wurde von rund vierzig Jugendlichen aus den vier Pfarreien wahrgenommen. Unter dem Motto "Via, Veritas et Vita" (zu deutsch: Weg, Wahrheit und Leben) versammelten sie sich am gemeinsamen Startpunkt, der St. Pius Kirche. Von dort aus sollte es über die weiteren Kirchen bis zum Ziel in St. Marien gehen, geschultert ein großes Holzkreuz, um das Leiden Jesus zu einem kleinen Teil einmal selbst nachzuempfinden. Angesprochen waren insbesondere die Jugendlichen der Innestandpfarreien, aber auch darüber hinaus.

Selbst das Wetter, das uns morgens noch einen Strich durch die Rechnung zu machen schien, spielte mit. Auf dem Weg wurden wir nur zweimal von starken Regenschauern überrascht, die stets einsetzten, als wir für eine Station eine Kirche aufgesucht hatten und plötzlich aufhörten wenn wir selbige wieder verließen. Es schien fast, als wenn man von oben wohlwollenden auf das "Experiment" Jugendkreuzweg des Seelsorgebereichs Innenstadt sah.

In den einzelnen Pfarrkirchen hatte die Pfarrjugend Stationen des Kreuzweges durch religiöse Impulse vorbereitet. Diese religösen Impulse bestanden aus Gebeten, theologischen Texten und Liedrufen. So wurde beispielsweise in St. Pius die Verurteilung Jesu thematisiert, in Hl. Dreikönige hieß es "Jesus fällt unter dem Kreuz". Stets wurde hierbei der Bezug zwischen dem Beispiel Jesu und der Bedeutung für unser Leben aufgezeigt. Es sollte zum Nachdenken und Besinnen angeregt werden. Unterstützt von Diakon Renè Stockhausen wurde auf dem Weg zwischen den Kirchen gemeinsan der schmerzhafte Rosenkranz gebetet. Die letzte Station fand an unserer Marienkirche statt. Inhalt dieser Station war "Jesus stirbt am Kreuz", passend dazu wurde die entsprechende Bibelstelle vorgelesen (Mk 15, 20). Während das große Holzkreuz im Boden verankert wurde, stimmten die Jugendlichen den Liedruf "Du für mich (wie so groß ist die Liebe)" an.

Müde und erschöpft, aber gut gelaunt endete der Kreuzweg. Pünktlich setzten auch die Regenschauer wieder ein. Alle waren sich sicher, im nächsten Jahr wollen wir wieder alle zusammen den Kreuzweg begehen.