Aktuelles

Hermann-Josef Lorenzen zum Diakon geweiht

Msgr. Korfmacher, Diakon Lorenzen, Msgr. Assmann und Pfr. Nienaber (von links nach rechts)
Msgr. Korfmacher, Diakon Lorenzen, Msgr. Assmann und Pfr. Nienaber (von links nach rechts)
Hermann-Josef Lorenzen wurde zum Ständigen Diakon geweiht. Einen Großteil seiner bisherigen Ausbildungszeit verbrachte er in der Pfarrgemeinde St. Marien, die am vergangenen Sonntag mit ihm einen Dankgottesdienst feierte.

Tags zuvor hatte Weihbischof Dr. Rainer Woelki Lorenzen und sieben weitere Kandidaten im Kölner Dom geweiht. Bei seiner Predigt er daran, dass das Amt des Diakons von Christus in der Kirche eingesetzt wurde. Ein „sakramentales Band“ verbinde den Diakon mit Bischof und Priester. „Alle stehen im Dienst des Herrn, sind gesandt, Menschen für Gott zu gewinnen.“ Die Aufgabe des Diakons sei es, Christus in seiner Kirche darzustellen.
Diakone seien gesandt, „die Zeichen der Liebe Christi in die Welt hinauszutragen“, so Woelki vor den Gottesdienstteilnehmern. Als Auge des Bischofs sei es ihre Aufgabe, sich um die Armen zu sorgen und zu kümmern und „Menschen, die oftmals vereinsamt und ohne Angehörige sind, auf ihrem letzten Weg“ zu begleiten.
Die Diakonie sei ein Wesensvollzug der Kirche. „Ohne Diakonie und Caritas keine Kirche, keine Gemeinde.“ Dieser Dienst könne nicht delegiert werden. „Hier ist jede Gemeinde selbst gefordert. Sie sind als Diakone so etwas wie das soziale Gewissen ihrer Kirche in ihrer Gemeinde“, so der Weihbischof zu den acht Männern.

An der Weiheliturgie nahmen viele Gläubige aus St. Marien und aus Lorenzens Heimatgemeinde St. Martinus in Neuss-Holzheim teil – unter anderem Messdiener in Talar und Rochette. Nicht minder groß war die Schar der Gratulanten, die am Sonntag zur Messfeier und anschließend zum Empfang ins Marienhaus kamen.

Text: teilweise domradio.de